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Das Geschäft mit den Bestattungen

img-thumb-peopleDer Tod gehört zu den letzten Tabuthemen in Deutschland. Häufig wird der Gedanke an Abschied und Trauer weit weggeschoben. Doch Sterben ist nicht umsonst, sondern kann sehr teuer werden. Angehörige merken das spätestens dann, wenn die Rechnung vom Bestatter kommt. Aber nicht nur der Bestatter kostet Geld, es fallen auch kommunale Gebühren wie Grabnutzungs- und Beisetzungskosten an.

Wenn man sich durch den ganzen Kostendschungel gekämpft hat, gibt es in Deutschland noch eine Menge andere Regeln und Vorschriften, an die man sich halten muss. In einer emotionalen Ausnahmesituation, wie dem Tod eines geliebten Menschen, keine leichte Aufgabe. Gerade deswegen ist eine Beschäftigung mit diesem Thema im Vorfeld ratsam.

Was muss man eigentlich tun, wenn der Ernstfall eintritt? Dieter Könnes recherchiert zu einem Thema, das uns alle betrifft, worüber aber fast keiner spricht. Er zeigt, auf welche Dinge Angehörige achten müssen, was sie für Möglichkeiten haben und vor allem welche Kosten auf Hinterbliebene zukommen. Hier eine Orientierungshilfe für den Fall der Fälle.
 

Checkliste im Todesfall

Unmittelbar nach Eintritt des Todes

  • Arzt rufen, der den Totenschein ausstellt (wenn der Tod zu Hause eingetreten ist).
  • Die engsten Angehörigen benachrichtigen.
  • Verträge und Verfügungen suchen (Bestattungsvorsorge, Willenserklärung oder Heiratsurkunde).

Innerhalb von 36 Stunden nach dem Todesfall

  • Bestatter auswählen.
  • Bestattungsvertrag absprechen. Klären, welche Aufgaben sie selbst übernehmen wollen.
  • Den Sarg und die Totenbekleidung auswählen.
  • Den Verstorbenen in die Leichenhalle überführen lassen, es sei denn, man verabredet eine Aufbahrung zu Hause.
  • Sterbeurkunden beim Standesamt ausstellen lassen.
  • Erbschein beantragen.
  • Krankenkasse informieren.
  • Lebens- und Rentenversicherungen informieren.


Innerhalb von 1-2 Tagen nach dem Todesfall

  • Bestattungsart und Friedhof auswählen.
  • Grabnutzungsrechte erwerben oder verlängern.
  • Mit dem Friedhofsträger Termin für die Bestattung festlegen.
  • Bei Feuerbestattung Genehmigung des Krematoriums einholen.
  • Terminabsprache mit Pfarrer oder Trauerredner.


Innerhalb von 2-3 Tagen nach dem Todesfall

  • Trauerkarten und –anzeigen erstellen und versenden.
  • Gärtnerei mit Dekoration von Trauerhalle und Grab beauftragen.
  • Vorbereitung der Trauerfeier (mit Geistlichem oder Trauerredner Inhalte und Gestaltungen festlegen.)
  • Eigene Trauerkleidung festlegen.
  • Gasthof für Beerdigungskaffee reservieren.


Nach der Trauerfeier/Beisetzung

  • Danksagung per Zeitungsinserat oder Brief.
  • Finanzansprüche gegenüber Versicherungen, Krankenkassen, Firma oder Behörde geltend machen.
  • Laufenden Zahlungsverkehr des Verstorbenen stoppen.
  • Verträge, Mitgliedschaften und Abos kündigen.
  • Wohnsituation klären (Mietvertrag, Strom, Wasser kündigen).
  • Akte mit wichtigen Dokumenten anlegen (Sterbeurkunde, Grabnutzung, Abrechnungen).


Wochen nach der Beisetzung

  • Nach sechs Wochen Grab abräumen und Grabpflege klären.
  • Nach sechs bis acht Monaten Steinmetz mit Grabmal und Einfassung beauftragen.


Quelle: Stiftung Warentest: http://www.test.de/

 
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