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Letzte Ruhestätte in privater Umgebung

img-thumb-peopleDie deutsche Bestattungskultur wird immer vielfältiger. In Bickendorf wurde jetzt ein sogenanntes Kolumbarium eröffnet, wo Hinterbliebene die verbrannten Überreste ihrer Verstorbenen außerhalb des Friedhofes aufbewahren können.
 

Bickendorf.Wenn ein Mensch stirbt, müssen die Angehörigen in der Regel schnell entscheiden, wie und wo der Verstorbene beerdigt werden soll. Dabei ist es wichtig, dass sich auch die Hinterbliebenen später an dem Ort der Bestattung wohlfühlen können. Das Bestattungsunternehmen Ahlbach in Bickendorf bietet seinen Kunden jetzt eine neue Form der Beisetzung an, die in anderen Städten bereits erfolgreich eingeführt wurde. Im Hof des Bestattungsunternehmens Ahlbach wurde nun, passend zu den Gedenktagen der Toten im November, das erste Kolumbarium eröffnet.
 

Alternative Bestattungsform
Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutete ursprünglich Taubenschlag. In dem Raum können Urnen nach der Feuerbestattung in Nischen untergebracht werden. „Mit dieser alternativen und kostengünstigen Bestattung kommen wir dem Wunsch vieler Menschen nach, die ihren Verstorbenen jederzeit nahe sein wollen“, sagt Geschäftsführer Johannes Ahlbach. Zeitlich unabhängig sind die Hinterbliebenen mit dem Urnenplatz allemal. Wer außerhalb der Öffnungszeiten des Bestattungsunternehmens zur Ruhestätte gehen möchte, bekommt eine Schlüsselkarte, mit der er sich jederzeit Zugang verschaffen kann. Man wolle den Kunden einen flexiblen Rundum-Service bei der Trauerbegleitung bieten, sagt Ahlbach. Dass der Bickendorfer Familienbetrieb mit dem Kolumbarium gleichsam einen offiziellen Friedhof auf seinem Grundstück errichten konnte, verdankt er einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2006. Seitdem ist die oberirdische Beisetzung von Urnen in Grabkammern auf Privatgrundstücken überhaupt erst erlaubt – sofern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts die Trägerschaft übernimmt. Im Fall der Ahlbachs ist das die Alt-Katholische Kirche, die sich Ende des 19. Jahrhunderts von der römisch-katholischen abgespalten hat.
 

Generalvikar Jürgen Wenge, der die Urnen-Plätze segnete, betonte, dass das Kolumbarium von Menschen aller Konfessionsgruppen genutzt werden könne. Ein Platz ist schon belegt, vor einem Urnen-Türchen liegt ein großer Stein aus dem Bayrischen Wald. Michael Wühr ist diesen Mai gestorben. Seiner Frau Marita fällt es immer noch schwer, über den Verlust zu sprechen. Die Unterbringung seiner Urne in dem Kolumbarium war für sie aber eine leichte Entscheidung. „Als ich das Kolumbarium gesehen habe, habe ich direkt gewusst, dass es das Richtige für meinen Mann ist. Als gebürtiger Bayer war er dem Element Holz immer sehr verbunden. Da passte die Holzverkleidung der Urnenkammern sehr gut zu der Holzurne“, erzählt die Witwe.
 

Sicherer als der Friedhof
Für sie hat das Kolumbarium noch einen anderen Vorteil: „Ich muss mich nicht um die Grabpflege kümmern. Wenn ich mal wegen Rückenschmerzen zu Hause bleiben muss, brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben.“ Außerdem fühle sie sich sicherer, als wenn sie alleine über den Friedhof gehen müsste. Im Kolumbarium können Urnen sowohl draußen als auch drinnen aufbewahrt werden. Die Urne ihres Mannes hat Marita Wühr im beheizten Innenraum beisetzen lassen. E gibt einen Sessel und andere Sitzmöglichkeiten. „Hier ist es viel einladender. Man fühlt sich nicht so alleine mit der Trauer“, sagt Marita Wühr.
 

Quelle:ksta.de

 
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