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Neue Formen der Bestattung: Konzept für Friedhöfe in Ludwigsburg

img-thumb-peopleIn den letzten 15 Jahren hat sich in der Bestattungskultur ein deutlicher Wandel vollzogen. Die Stadt Ludwigsburg reagiert darauf mit veränderten Angeboten.

Bis zum Jahr 2000 ging man in Ludwigsburg noch davon aus, dass es zu einer weiteren Verknappung der Friedhofsfläche kommen werde. Doch das Gegenteil ist der Fall: Es stehen wieder mehr freie Friedhofsflächen zur Verfügung. Ein Teil des Friedhofs "Scholppenäcker" in Neckarweihingen kann sogar entwidmet, das heißt einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Die Gründe liegen nach Ansicht der Stadtverwaltung zum einen in einem Rückgang der Sterbezahlen. Zum anderen sind neue Bestattungsformen dafür verantwortlich, die weniger Fläche in Anspruch nehmen. Weil immer mehr Hinterbliebenen den Aufwand für die Grabpflege gering halten wollen, hat die Anzahl der Erdbestattungsgräber abgenommen, während die Urnenbestattungen angestiegen sind. Mittlerweile beträgt das Verhältnis von Erd- zu Urnenbestattungen etwa ein Drittel zu zwei Dritteln. Auch die Zunahme der Urnenbeisetzung in Kolumbarien spiegelt nach Ansicht der Stadtverwaltung den Wunsch nach weniger Grabpflege und überschaubaren Kosten wider.

Doch der Wandel in der Grabkultur geht weiter. So werden mittlerweile auf dem Ostfriedhof in Ludwigsburg Bestattungsflächen für Muslime aus dem ganzen Kreis Ludwigsburg angeboten. Das Grabfeld wurde in diesem Jahr bereits im dritten Bauabschnitt erweitert, um der Nachfrage gerecht zu werden. Auch Bestattungen am Baum oder im Baumhain gibt es im Ostfriedhof bereits.

Mit einem neuen Friedhofskonzept will die Stadtverwaltung nun die Bestattungsangebote weiterentwickeln und auf andere Friedhöfe ausdehnen. Der Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt billigte dies einstimmig.

Die Pläne sehen unter anderem vor, dass bei der Urnenbestattung im Einzelgrab die Bestattung am Baum künftig nicht nur im Ostfriedhof, sondern auch auf dem Neuen Friedhof und in Eglosheim möglich sein soll. Die Bestattung im Baumhain wird nun auch auf den Neuen Friedhof angeboten. Verstorbene sollen in Urnengräbern im Rasen (Westfriedhof) und in Staudenpflanzungen (Neuer Friedhof, Eglosheim, Scholppenäcker) beerdigt werden können.

Urnengräber mit einem Gemeinschaftsgrabzeichen, auf dem die Daten der Verstorbenen vermerkt sind, wird es auf dem Ostfriedhof, dem Neuen Friedhof, in Eglosheim und auf dem Friedhof "Scholppenäcker" geben. Eine Kombination der genannten Angebote soll auf dem Ostfriedhof im landschaftlich reizvollen Wiesental möglich sein.

Die Ludwigsburger Stadtverwaltung will die vorgesehenen Bestattungsangebote in den kommenden Jahren realisieren, abhängig vom jeweiligen Bedarf. Sollte es zukünftig neue Entwicklungen in Sachen Grabkultur geben, will man darauf flexibel reagieren.

Quelle: swp.de

 
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